Tierschutzgesetz Novelle 2007

TIERSCHUTZGESETZ: Chancen nicht genützt

Die Tierärzteschaft ist sich über alle Parteigrenzen hinweg über die Notwendigkeit eines bundeseinheitlichen Tierschutzgesetzes voll bewusst, und war auch Motor für das Zustandekommen des Bundeseinheitlichen Tierschutzgesetzes 2005. 

Damals wurden wenigstens alle interessierten Fachleute ins Parlament zu einem „Hearing“ eingeladen. Bei der jetzigen Novelle wurde offensichtlich auf eine breite Mitarbeit verzichtet. 

Folgende Punkte sind kritisch zu hinterfragen:

Es wurde verabsäumt, alle Tierhaltebedingungen bundesweit einheitlich zu regeln. Beim Nutztier verweist man auf die diesbezüglichen Verordnungen, beim Kleintier (Hund) geht man weiter den föderalistischen Weg, dass jedes Bundesland sich eigene Landesgesetze über das Halten von Hunden erlässt. Experten, die beispielsweise beim ständigen verpflichteten Leinenzwang den Tatbestand der Tierquälerei sehen, werden weiter ignoriert. 

TIERSCHUTZGESETZ: Chancen nicht genützt

Die Tierärzteschaft ist sich über alle Parteigrenzen hinweg über die Notwendigkeit eines bundeseinheitlichen Tierschutzgesetzes voll bewusst, und war auch Motor für das Zustandekommen des Bundeseinheitlichen Tierschutzgesetzes 2005. 

Damals wurden wenigstens alle interessierten Fachleute ins Parlament zu einem „Hearing“ eingeladen. Bei der jetzigen Novelle wurde offensichtlich auf eine breite Mitarbeit verzichtet. 

Folgende Punkte sind kritisch zu hinterfragen:

Es wurde verabsäumt, alle Tierhaltebedingungen bundesweit einheitlich zu regeln. Beim Nutztier verweist man auf die diesbezüglichen Verordnungen, beim Kleintier (Hund) geht man weiter den föderalistischen Weg, dass jedes Bundesland sich eigene Landesgesetze über das Halten von Hunden erlässt. Experten, die beispielsweise beim ständigen verpflichteten Leinenzwang den Tatbestand der Tierquälerei sehen, werden weiter ignoriert. 

Der Straftatbestand der Tierqälerei sollte weiter gefasst werden. Nicht nur das absichliche „Quälen“ sondern das bewusst in Kauf nehmen von Tierleiden sollte schärfer formuliert werden, um den Behörden in solchen Fällen die notwendige Handhabe zu geben. 

Das aufgehobene Verbot Hunde und Katzen wieder in Zoogeschäften verkaufen zu können, ist ein Rückschritt im Tierschutzbemühen. 




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